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Wir versuchen, frühmittelalterliches Flair zu verbreiten. Immerhin siedelt sich unser Erscheinungsbild in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts im Lande unserer eigenen Vorfahren an. Zu dieser Darstellung gehört nicht nur ein inzwischen ganz beachtliches Lager, sondern auch jede Menge „Zeugst“.  ... das Lager ...  ... mehr Lager ... Von der Gewandung, Waffen, Rüstzeug über Geschirr, Besteck, Trinkhörnern reicht unsere Ausrüstung bis hin zu Taschen, Kisten, Fellen und jeder Menge Krimskrams. Selbst Feuersteine samt originalgetreuem Schlageisen - mit dem wir selbstverständlich Feuer zu machen verstehen - dürfen hier nicht fehlen.
 ... Banner ...  ... Bewaffnung ...  ... Gebräu ...

Da viele Besucher auch das Innenleben der Zelte betrachten möchten, geben wir uns Mühe, auch dieses entsprechend zu gestalten.
Ob es gilt den Wissensdurst der Besucher zu stillen, diverses Handwerk vorzuführen (z.B. Kettengeflecht- oder Nestelbänderherstellung, Lederpunzierung)...  ...oder einfach mal unsere Ausrüstung ausprobieren zu lassen, wir sind eigentlich ständig im Einsatz. Solche „Belagerungen“ machen nicht nur unseren Gästen, sondern auch uns selbst ungemein Spaß und selbst die Kleinen merken bald, daß auch die Finstersten unserer Streiter nichts Übles im Schilde führen.
Großen Anklang finden auch unsere Darbietungen, bei denen der Besucher selbst aktiv werden kann. Die Kinder lieben unseren Drachen, den sie mit der Armbrust abschießen dürfen. Oder „echte“ Männer wollen ihr Können beim Messer- und Speerwurf beweisen, nur um festzustellen, daß hierbei auch die Frauen nicht unterschätzt werden dürfen. Naja, und welches Kind möchte nicht als Drache oder Elfenprinzessin am Fest teilnehmen – wir erfüllen beim Kinderschminken auch diese Wünsche.
 ... Wurfmesser-Lehre ...  ... Speerwurf ... Natürlich darf bei uns auch der Schwertkampf nicht fehlen. Sei es, daß sich unsere Recken in der Feldschlacht zu bewähren versuchen oder daß sie direkt beim Lager manch' kleines Geplänkel vorführen.

Wobei wir auch a la „Schwertschule“ dem interessierten Besucher höchstselbst einen Einblick in die hohe Schule der Fechtkunst (nach den alten deutschen Meistern, wie Liechtenauer, Ringeck oder Talhoffer) bieten können. 
Wenn dann die Dämmerung über das Lager fällt, verspüren wir erst richtig das feurige Keltenblut in unseren Adern. Da werden dann Feuerwolken gen Himmel gespuckt oder wir lassen mit Pois und Stäben die Flammen tanzen und fliegen. 
 Nicht selten gesellen sich dann andere Lagernde zu uns, damit wir gemeinsam in einem großen Feuerspektakel die Nacht zum Tage machen.
Und am nächtlichen Lagerfeuer läßt man dann in gemütlicher Runde - am Besten mit einem Humpen Met - den Tag ausklingen. Was kann schöner sein auf Erden?
--- Das Leben ist ein Heiden-Spaß.  |